Segelreise Dublin – Färöer 28. Juli – 7. August 2027
Segelreise Dublin – Färöer
28. Juli – 7. August 2027 | ca. 560 Seemeilen
Einschiffung: Mittwoch, 28. Juli 2027 um 16:00 Uhr in Dublin / Irland
Ausschiffung: Samstag, 7. August 2027 um 10:00 Uhr in Miðvágur auf der Insel Vágar / Färöer
€ 2195,- pro Person
Der Preis basiert auf der Belegung einer Doppelkabine mit zwei Personen.
Wünschen Sie eine Kabine zur Alleinbenutzung, ist eine Einzelkabine für € 3840,- pro Person verfügbar.
Im Reisepreis enthalten:
10 Übernachtungen an Bord in einer Doppelkabine mit eigener Dusche
Alle Mahlzeiten während der Reise (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Alkoholfreie Getränke zu den Mahlzeiten (Kaffee, Tee, Milch und Wasser)
Nicht enthalten:
Weitere alkoholfreie und alkoholische Getränke (Bier, Wein und Whisky)
Zusätzliche Landausflüge
Die Segelreise beginnt in Dublin und endet auf den Färöern. Ihre An- und Abreise organisieren Sie bitte selbst. Diese ist nicht im Reisepreis enthalten. Für die Planung Ihrer An- und Rückreise empfehlen wir die Website Rome2Rio:
https://www.rome2rio.com
Reisebeschreibung
Ende Juli 2027 nimmt das Schiff Kurs von Dublin nach Norden. In elf Tagen segeln wir von Irland zu den Färöern – eine Route von rund 560 Seemeilen, auf der sich Küstengewässer und offene See abwechseln. Es ist eine Reise, die sich Schritt für Schritt vom Festland löst und sich allmählich in die Weite des Nordatlantiks öffnet.
Von Dublin aus verlassen wir die Irische See und steuern nordwärts in Richtung des schmalen North Channel. Hier bieten sich – je nach Wind und Gezeiten – verschiedene geschützte Häfen und Ankerplätze für erste Etappen an. Bangor ist ein lebendiger maritimer Stopp, während Cushendun und Ballycastle ruhiger und rauer wirken, eingebettet zwischen grünen Hügeln und Klippen. Vor der Küste liegt Rathlin Island, wo Seevögel und Strömungen das Wesen dieses Reviers prägen.
Von hier aus eröffnen sich mehrere mögliche Routen. Abhängig von den Bedingungen können wir über die Mull of Kintyre nach Schottland übersetzen und die geschützten Gewässer der Inneren Hebriden anlaufen, um anschließend über Islay und Jura nordwärts in Richtung Sound of Mull zu segeln. Zwischen diesen Inseln liegen zahlreiche Ankerplätze, stille Buchten und kleine Dörfer, in denen sich das Tempo der Reise verlangsamt – mit möglichen Stopps in Oban oder Tobermory oder einem Ankerplatz vor Jura.
Eine weitere Option ist eine westliche Route entlang Islay in Richtung der kleinen Insel Staffa, bekannt für ihre Basaltformationen und die Papageitaucher, die im Sommer auf den Klippen nisten. Von dort aus eventuell weiter zur raueren Insel Rum, bevor wir unseren Weg zu den Äußeren Hebriden fortsetzen.
Sind Wind und Wetter stabil und günstig, kann auch ein Abstecher nach St Kilda möglich sein – ein abgelegenes Archipel im Atlantik. Die Inseln ragen steil aus dem Meer empor und sind von einigen der höchsten Vogelklippen Europas umgeben, auf denen große Kolonien von Basstölpeln, Sturmvögeln und Papageitauchern nisten. Die Überreste des einstigen Dorflebens sind noch sichtbar und verleihen dem Ort eine beinahe zeitlose, mythische Atmosphäre. Ein Besuch ist jedoch nur bei passenden Wetterbedingungen möglich.
Allmählich nehmen wir Kurs auf die Äußeren Hebriden. Möglicherweise laufen wir zunächst Tarbert an, ein kleiner Hafenort an der Ostküste von Harris, nur einen kurzen Spaziergang vom Atlantik entfernt. Auch Stornoway auf der Insel Lewis ist ein logischer Zwischenstopp, bevor wir uns auf die längere Überfahrt zu den Färöern vorbereiten. Ab Stornoway liegen etwa 260 Seemeilen offene See vor uns – ein Abschnitt, auf dem das Schiff stetig seinen Weg durch den Ozean findet, unter einem Himmel, der auf See noch weiter und tiefer erscheint.
Wenn die Färöer am Horizont auftauchen, verändert sich der Charakter der Reise erneut. Steile Klippen steigen aus dem Meer, grasgrüne Hänge reichen bis an die Küste und schmale Fjorde schneiden tief ins Land. In den letzten Tagen nehmen wir uns Zeit, zwischen den Inseln zu segeln, Ankerplätze zu erkunden und – wo möglich – an Land zu gehen für Wanderungen durch die Landschaft und entlang kleiner Dörfer.
Die Reise endet in Miðvágur auf der Insel Vágar, jedoch nicht bevor wir das Gebiet um Vestmanna mit seinen Vogelklippen und Grotten erkundet haben. Hier verbinden sich noch einmal alle Elemente der Reise: offene See, Inseln, Wind und Zeit.
Wer mit der Thalassa zu den Färöern segelt, folgt keinem starren Programm, sondern Möglichkeiten. Welche Route wir genau wählen, welche Häfen wir anlaufen und wie lange wir auf See sind, bestimmen Wind, Wetter und der Moment. Doch jeder Kurs nach Norden trägt dasselbe Versprechen in sich: Weite, Bewegung und das intensive Erleben des Unterwegsseins.
Gerne senden wir weitere Details
Barkentine
154 Fuß

Seehase 