Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam

  • Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam von LLAS e.V. Brigg ROALD AMUNDSEN
  • Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam von
  • Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam von
  • Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam von
  • Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam von
  • Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam von
Mitsegeltörn
Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam
955 €
Beschreibung

Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam
Montag, 29. März – Montag, 5. April 2027
Ermäßigt: 725 € | Erwachsene: 995 €

Acht Tage entlang einer der eindrucksvollsten Küsten Nordwesteuropas. Vom französischen Marinehafen Cherbourg über den Ärmelkanal und die legendäre Opalküste bis in die Grachten Amsterdams. Ein Törn mit forderndem Revier, viel Schifffahrtsgeschichte und einem Licht, das ihn seinen Namen tragen lässt.

Es gibt Küsten, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, und die einen mit jeder Meile mehr in ihren Bann ziehen. Die Côte d’Opale, die Opalküste im Norden Frankreichs, gehört dazu. Kreidefelsen, weite Sandstrände, das flackernde Licht, das ihr den Namen gab – ein Landstrich, den englische und französische Maler seit dem 19. Jahrhundert immer wieder auf ihre Leinwände gebracht haben. Auf diesem Törn segeln wir längs dieser Küste, queren die engste Stelle zwischen Kontinent und England und laufen schließlich in einen der lebendigsten Häfen Europas ein: Amsterdam.

Aufbruch in Cherbourg

Wir verlassen den weiten, geschützten Hafen von Cherbourg und nehmen Kurs nach Osten. Die Nordspitze der Cotentin-Halbinsel liegt bald hinter uns, und der Blick öffnet sich auf die weite Bucht der Seine. Der Ärmelkanal beginnt hier – auf Französisch treffenderweise La Manche, der Ärmel genannt.

Durch den Ärmelkanal

Der Ärmelkanal gehört zu den meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt. Frachter, Fähren, Fischerboote und Segler kreuzen sich hier auf engstem Raum, und die Tide setzt kräftige Strömungen. Für jede:n, der hier segelt, ist das eine Schule der Konzentration: Verkehrstrennungsgebiete, Tidenstrom, wechselhaftes Wetter. Wir passieren die Küste der Normandie, sehen die kalkweißen Klippen von Étretat und weiter östlich die von Fécamp am Horizont, und segeln durch eines der klassischen Reviere europäischer Seemannschaft.

Die Opalküste – Licht wie flüssiger Halbedelstein

Etwa auf halber Strecke beginnt die Côte d’Opale – jener rund 120 Kilometer lange Küstenabschnitt zwischen der Somme-Mündung und der belgischen Grenze. Der Name stammt aus dem 19. Jahrhundert und beschreibt, was viele Reisende hier zuerst bemerken: das milchig-schimmernde Licht, in dem sich Meer, Himmel und Küste vermischen wie in einem Opal. Der Maler Édouard Lévêque prägte den Namen, der bis heute den Charakter dieser Küste trifft.

Vom Deck aus sehen wir sie in ihrer ganzen Länge vorbeiziehen: die breiten Sandstrände von Le Touquet, die dramatischen Kreidekaps Cap Gris-Nez und Cap Blanc-Nez, die weiten Dünenlandschaften bei Wissant. An klaren Tagen sind zwischen ihnen die weißen Klippen von Dover am englischen Ufer zu erkennen – nur 33 Kilometer trennen die beiden Küsten an der engsten Stelle.

Durch die Straße von Dover

Diese engste Stelle des Ärmelkanals – Pas de Calais, wie sie auf Französisch heißt – ist ein Nadelöhr der Weltschifffahrt. Rund 400 Frachter passieren die Straße täglich, dazu Fähren, Fischer, Sportsegler. Wir queren sie mit besonderer Aufmerksamkeit, in den vorgeschriebenen Verkehrsspuren, mit Ausguck rund um die Uhr. Eine Passage, die man vergisst nie mehr: England und Frankreich zum Greifen nah, das Meer voller Bewegung.

Belgien und die Niederlande

Hinter Dover-Calais öffnet sich das südliche Nordseerevier. Wir segeln entlang der belgischen und niederländischen Küste weiter nach Norden. Die Küste wird flacher, sandiger, tidenbestimmter. Hafenstädte wie Zeebrugge, Vlissingenund Hoek van Holland ziehen backbord vorbei – ein Revier, das ganz vom Wechsel der Gezeiten und dem Charakter des flachen Wattmeers geprägt ist.

Einlauf in Amsterdam

Unser Zielhafen ist Amsterdam. Wir laufen durch die riesige Schleuse von IJmuiden – eine der größten Seeschleusen der Welt – und segeln von dort durch den Nordseekanal in die Grachten- und Hafenstadt hinein. Das Ankommen in Amsterdam nach Tagen auf offener See gehört zu den schönsten Ankunftserlebnissen auf einem Segelschiff: aus dem Rauschen des Meeres in das Rauschen einer Weltstadt, vorbei an Werften, Kränen, alten Backsteinlagerhäusern und schließlich hinein ins Herz einer der lebendigsten Metropolen Europas.

„Opal Küste und Meer“ – der Titel

Der Titel spielt mit den beiden großen Elementen dieser Reise. Opalküste – jene französische Küstenstrecke, die ihren Namen dem besonderen Licht verdankt, das über ihr liegt. Meer – die offene Nordsee und der Ärmelkanal, in denen wir uns die meiste Zeit dieses Törns bewegen. Zusammen beschreiben sie den Charakter der Reise: entlang einer schönen, oft unterschätzten Küste, mit dem Blick immer wieder auf das Meer hinaus.

Sailtraining im Tidenrevier

Dieser Törn ist eine hervorragende Einführung – oder Vertiefung – in das Segeln im Tidengewässer. Berechnung von Strom und Hochwasser, Navigation in engen Fahrwassern, Umgang mit dichtem Schiffsverkehr, Wachroutine unter wechselhaftem Wetter: All das gehört zum Kern klassischer Seemannschaft und wird auf diesem Törn zur täglichen Praxis. Wir segeln aktiv im Wachrhythmus. Eine erfahrene Stammcrew bringt dir bei, was du brauchst. Vorerfahrung ist willkommen, aber kein Muss – Neugier und Anpackbereitschaft reichen. Für alle, die schon Meilen unter dem Kiel haben, ist das Kanalrevier ein Klassiker europäischer Segelei, den man einmal gemacht haben sollte.

Was dich erwartet

Acht Tage klassische Nordwesteuropa-Segelei. Kreidefelsen, weite Sandstrände und das flackernde Licht der Opalküste. Die weltbekannte Enge zwischen England und Frankreich als Naturschauspiel und Seemannsaufgabe. Belgische und niederländische Küstenstriche im Tidenwechsel. Und am Ende ein Einlauf, der jeden begeistert, der ihn zum ersten Mal erlebt: Amsterdam vom Wasser aus.

Komm an Bord. Segel längs der Opalküste. Komm an in den Grachten.Komm an Bord. Kreuz durch die Biskaya. Komm an in Aremorica.
Bilder Von Anton Blanke https://antonblanke.de/
Buchung über www.sailtraining.de
Preise verstehen sich inklusive Unterbringung, Verpflegung, Hafengebühren und allem, was das Schiff kostet. Wir organisieren Ihren Segeltörn, Sie Ihre Reise zwischen Haustür und Hafen.
Alle Preise zzgl. Jahresmitgliedschaft im LebenLernen auf Segelschiffen e.V.: 70 € für Erwachsene, 40 € für Jugendliche. Der Beitrag fällt nur einmal im Jahr an, egal wie viele Törns du segelst.

Angeboten von
Profilbild von LLAS e.V. Brigg ROALD AMUNDSEN
LLAS e.V. Brigg ROALD AMUNDSEN
Gewerblicher Inserent

+49435172 60 74
Törnbeginn
29.03.2027
Törnende
05.04.2027
Starthafen
Cherbourg

Karte von OpenStreetMap. Bei der Anzeige der Karte werden Daten an den Anbieter übertragen.

Weitere Informationen
Zielhafen
Amsterdam

Karte von OpenStreetMap. Bei der Anzeige der Karte werden Daten an den Anbieter übertragen.

Weitere Informationen
Dauer
8 Tage
Länge
ca. 200 Seemeilen
Yacht
Traditionssegler
Brigg
163 Fuß
Bordsprache
Deutsch
Revier
AtlantikEnglischer Kanal
Land
FrankreichNiederlande
Lust auf diesen Törn? Schreib LLAS e.V. Brigg ROALD AMUNDSEN direkt und unverbindlich
"Opal Küste und Meer – Von Cherbourg nach Amsterdam" vom Hafen "Cherbourg" zum Hafen "Amsterdam" vom 29.03.2027 bis 05.04.2027
Sie erhalten eine Kopie der Nachricht. Es gelten unsere Datenschutzerklärung, die Nutzungsbedingungen und allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Törn teilen
Individueller Charter Keinen passenden Törn gefunden? Plane deinen individuellen Törn – wir finden das passende Boot. Jetzt anfragen