Karibik

Martinique für Segler: Marina Le Marin und die Häfen der Insel

Von Redaktion toernfinder.de · Aktualisiert am 26.10.2026 · 13 Min. Lesezeit
Reviere & HäfenRocher du Diamant vor der Südküste von Martinique

Le Marin ist der größte Yachthafen auf Martinique: Die Marina an der Südküste hat 830 Liegeplätze an Stegen und 100 Bojen. Hier erfährst du, wie die Marina Le Marin aufgebaut ist, wie du auf Martinique einklarierst, wie du vom Flughafen hinkommst und welche Rolle die Häfen in Fort-de-France und Trois-Îlets spielen (Stand: Oktober 2026).

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Hauptmarina auf Martinique ist die Marina in Le Marin im Süden der Insel. Daneben gibt es den Port de l’Étang Z’Abricots in Fort-de-France und die Marina Pointe du Bout in Trois-Îlets.
  • Die Marina Le Marin hört auf UKW-Kanal 9. Die Capitainerie ist täglich besetzt, sonntags nur vormittags.
  • Martinique gehört zu Frankreich und zur EU. Wer aus dem Ausland einläuft oder dorthin ausläuft, erledigt die Clearance online oder an einer zugelassenen Stelle, etwa in Le Marin.
  • Der Flughafen Martinique Aimé Césaire (FDF) liegt in Le Lamentin, rund 35 Straßenkilometer und je nach Verkehr 40 bis 45 Minuten Fahrt von Le Marin entfernt.
  • Gesegelt wird vor allem von Dezember bis April im beständigen Passat. Die Hurrikansaison dauert vom 1. Juni bis 30. November.

Welche Häfen sind auf Martinique für Törns wichtig?

Für Törns zählen auf Martinique vor allem drei Häfen: die Marina in Le Marin an der Südküste, der Port de l’Étang Z’Abricots in Fort-de-France und die kleine Marina Pointe du Bout in Trois-Îlets. Le Marin ist mit Abstand der größte und Standort vieler Fachbetriebe.

Die beiden anderen Häfen liegen an der großen Bucht von Fort-de-France an der Westküste, Luftlinie gut 20 Kilometer nordwestlich von Le Marin. Auf dem Wasser ist der Weg deutlich länger, weil du die Südwestspitze der Insel am Rocher du Diamant runden musst.

Merkmal Marina Le Marin Port de l’Étang Z’Abricots Marina Pointe du Bout
Lage Le Marin, Südküste, am Ende einer tiefen Bucht Fort-de-France, Ostrand der Stadt Les Trois-Îlets, Halbinsel Pointe du Bout, Fort-de-France gegenüber
Liegeplätze 830 an Stegen, 100 Bojen über 340 im Wasser, 150 an Land rund 100, davon 14 für Gäste
Bootsgröße bis 60 m bis 25 m bis 19 m Länge, 6 m Breite
UKW-Kanal 9 vorab erfragen vorab erfragen
Tankstelle ja ja vorab erfragen
Clearance vor Ort ja, an zugelassenen Stellen ja zugelassene Stelle in Trois-Îlets
Hafenträger Gemeinde Le Marin Gemeindeverband CACEM Gemeinde Les Trois-Îlets (Eigenbetrieb)

Wo liegt die Marina in Le Marin?

Die Marina liegt im Ort Le Marin an der Südküste von Martinique, ganz am Ende der weit ins Land reichenden Bucht Cul-de-Sac du Marin. Die Capitainerie findest du am Boulevard Allègre im Hafenbecken Bassin Tortue.

Karte von OpenStreetMap. Bei der Anzeige der Karte werden Daten an den Anbieter übertragen.

Weitere Informationen
Lage: Martinique

Le Marin ist der Verwaltungssitz des Inselsüdens. Die Bucht liegt gut geschützt vor dem Schwell, deshalb hat sich hier der größte Yachthafen der Insel entwickelt: 830 Liegeplätze an Stegen und 100 Bojen im Vorfeld. Rund um den Hafen arbeiten über 80 Fachbetriebe für Wartung, Reparatur und Ausrüstung. An den Stegen liegen auch Yachten bis 60 Meter Länge.

Der Zugang zu den Stegen ist kontrolliert und videoüberwacht. Wenn du spät ankommst, frag vorab in der Marina, wie du hineinkommst.

Ausstattung der Marina Le Marin

An den Stegen gibt es Wasser und Strom mit 220 oder 400 Volt. Schwarz- und Grauwasser kannst du direkt am Steg absaugen lassen. Dazu kommen eine Tankstelle, Duschen und Toiletten, ein Waschsalon, WLAN, Läden, Restaurants und Bars. Lebensmittel und Bootszubehör bekommst du im Hafenumfeld, auch ein medizinisches Zentrum liegt dort.

Capitainerie und Anmeldung

Vor dem Einlaufen meldest du dich über UKW-Kanal 9 bei der Capitainerie, die dir einen Platz am Steg oder eine Boje zuweist. Das Büro ist täglich besetzt, sonntags nur vormittags. Die aktuellen Zeiten stehen auf der Website der Marina. Bezahlt wird mit Karte oder bar, und die Mitarbeitenden sprechen Französisch und Englisch. Im Notfall gilt wie überall Kanal 16.

Wie legst du in Le Marin an?

In Le Marin liegst du entweder an einem der Stege im Hafenbecken oder an einer Boje in der Bucht davor. Welche Variante du bekommst, entscheidet die Capitainerie nach Bootsgröße und Belegung.

Fahr in der Bucht langsam: Viele Boote liegen an Bojen oder vor Anker, dazwischen sind Dingis und Wassertaxis unterwegs. Halte dich an Betonnung und Seekarte, außerhalb des Fahrwassers wird es schnell flach. Leg Leinen und Fender auf beiden Seiten bereit und frag über Funk, wie am zugewiesenen Platz festgemacht wird. Liegst du an einer Boje, fährst du mit dem Dingi zum Dingisteg und von dort zu Fuß in den Ort.

Wie klarierst du auf Martinique ein?

Martinique ist ein französisches Überseedepartement und damit Teil der EU. Trotzdem muss jede Yacht, die aus dem Ausland einläuft oder dorthin ausläuft, die Clearance erledigen, also Ein- und Ausreise beim Zoll melden. Das gilt unabhängig von Flagge und Nationalität, privat wie gewerblich.

So funktioniert die Clearance

Seit September 2024 läuft die Clearance auf den französischen Antillen elektronisch. Der Skipper füllt das Formular der französischen Zollverwaltung online aus, vor der Ankunft oder vor der Abfahrt. Darin stehen Angaben zum Boot, zum letzten und nächsten Hafen sowie Name, Geburtsdatum, Nationalität und Passnummer aller Personen an Bord. Zurück kommt eine Bescheinigung mit digitalem Stempel des Zolls. Die automatische Eingangsbestätigung reicht nicht, entscheidend ist diese Bescheinigung.

Weil viele Nachbarstaaten die digitale Bescheinigung noch nicht anerkennen, druckst du sie aus und lässt sie an einer zugelassenen Clearance-Stelle abstempeln. Ohne Internet kannst du das Formular auch direkt dort ausfüllen. In Le Marin gibt es solche Stellen im Hafen, unter anderem die Capitainerie und die Tankstelle an Steg 3, die täglich bis 16:30 Uhr Clearance anbietet. Weitere zugelassene Stellen gibt es unter anderem in Fort-de-France, Trois-Îlets, Sainte-Anne, den Anses d’Arlet und Saint-Pierre. Das Merkblatt der französischen Zollverwaltung verlinkt das Formular und die aktuelle Liste.

Was heißt das für dich?

Bleibst du mit dem Boot rund um Martinique, brauchst du keine Clearance. Geht der Törn zu einer Nachbarinsel wie St. Lucia, klarierst du in Martinique aus, dort ein und auf dem Rückweg wieder in Martinique ein. Für die Einreise per Flugzeug reicht EU-Bürgern der Personalausweis oder Reisepass. Wer von Martinique zu den Nachbarinseln segeln will, nimmt am besten den Reisepass mit, denn dort gelten die Einreiseregeln des jeweiligen Staates.

Gut zu wissen für den ersten Tag in Le Marin

Proviant, Läden und ein medizinisches Zentrum findest du in Le Marin direkt am Hafen. Für den Großeinkauf musst du den Ort nicht verlassen.

Einkauf, Geld und Gepäck

Ein Auchan-Supermarkt im Viertel Mondésir liegt in Gehweite der Marina. Einen Carrefour Market im Viertel Montgérald und einen Ecomax-Discounter in der Zone Duprey erreichst du mit dem Mietwagen oder Taxi in wenigen Minuten. Größere Märkte mit breiterem Sortiment gibt es in Rivière-Salée und in Ducos nahe dem Flughafen, das bietet sich auf dem Weg vom Flughafen an. Alternativ liefern in Le Marin mehrere Proviantdienste auf Bestellung an den Steg oder an den Parkplatz der Marina. Bestellt wird online oder per Einkaufsliste, am besten einige Tage vor dem Törnstart. Sonntags und an Feiertagen haben die Märkte meist nur vormittags geöffnet.

Gezahlt wird in Euro, meist auch mit Karte. Auf St. Lucia und St. Vincent gilt dagegen der Ostkaribische Dollar. Ob und wo du an der Marina parken kannst, etwa für Mietwagen und Gepäck, erfragst du vorab in der Capitainerie.

Arzt und Apotheke

Ein medizinisches Zentrum liegt im Hafenumfeld von Le Marin. Wo die nächste Apotheke mit Bereitschaft ist, erfragst du am besten an der Capitainerie, sie kennt auch die Ärzte im Ort.

Notrufnummern auf Martinique

  • 112: europäischer Notruf, kostenlos
  • 15: Rettungsdienst (SAMU), 17: Polizei, 18: Feuerwehr
  • 196: Seenotrettung über die Rettungsleitstelle CROSS Antilles-Guyane in Fort-de-France, auf See auch UKW-Kanal 16

Wie kommst du vom Flughafen zur Marina in Le Marin?

Der Flughafen Martinique Aimé Césaire (Kürzel FDF) liegt in Le Lamentin, rund zwölf Kilometer von Fort-de-France entfernt. Bis Le Marin sind es rund 35 Kilometer über die Nationalstraße N5, mit dem Auto je nach Verkehr 40 bis 45 Minuten.

Taxis stehen vor dem Ankunftsbereich an Ausgang D und fahren mit Taxameter. Mietwagenschalter findest du im Terminal, einige Firmen bringen dich mit einem Shuttle zu ihrer Station in der Nähe. Mit dem Bus musst du am Knoten Carrère umsteigen, mit Gepäck sind Taxi oder Transfer daher die übliche Wahl.

Port de l’Étang Z’Abricots in Fort-de-France

Der Port de l’Étang Z’Abricots liegt am Ostrand von Fort-de-France zwischen Mangroven und Wohnvierteln, etwa eine Viertelstunde vom Stadtzentrum und vom Flughafen entfernt. Er ist der zweitgrößte Yachthafen der Insel.

Im Wasser gibt es über 340 Liegeplätze mit Wasser und Strom für Boote bis 25 Meter, an Land Stellplätze für 150 Boote. Zur Ausstattung gehören eine Tankstelle, eine Slipanlage, ein Waschsalon, Duschen und Toiletten, Eis, WLAN und eine Zugangskontrolle. Die Zoll- und Clearance-Formalitäten kannst du direkt im Hafen erledigen. Das Hafenbüro ist täglich tagsüber besetzt, den UKW-Kanal erfragst du am besten vorab telefonisch.

Für Crews mit wenig Zeit hat der Hafen einen praktischen Vorteil: Vom Flughafen ist er deutlich schneller erreichbar als Le Marin, und die Hauptstadt liegt nah.

Marina Pointe du Bout in Trois-Îlets

Die Marina Pointe du Bout liegt auf einer Halbinsel in der Gemeinde Les Trois-Îlets, Fort-de-France direkt gegenüber auf der anderen Seite der Bucht. Sie ist klein und wird von einem Eigenbetrieb der Gemeinde geführt.

Rund 100 Boote finden hier Platz, 14 Plätze sind für Gäste reserviert. Das Becken nimmt Boote bis 19 Meter Länge und 6 Meter Breite auf. Wasser und Strom gibt es an Säulen mit Zugangskarte, Duschen und Toiletten sind rund um die Uhr offen. Die Marina hat Rezeption, WLAN, Eis und Mülltrennung, Altöl und Batterien werden eigens gesammelt.

Rund um die Marina liegen Hotels, Restaurants und die Strände Anse Mitan und Anse à l’Âne. Fähren verbinden Pointe du Bout mit Fort-de-France, die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten. So kommst du auch ohne Auto in die Hauptstadt.

Wann ist die beste Zeit zum Segeln auf Martinique?

Die Hauptsaison liegt zwischen Dezember und April. Dann weht der Passat beständig aus Nordost bis Ost, meist mit 10 bis 20 Knoten.

Im Januar und Februar kann der Passat für einige Tage auf 25 bis 30 Knoten auffrischen, dann gibt der Wetterdienst Küstenwarnungen heraus. Von Mai bis November dreht der Wind meist auf Südost und wird mit 12 bis 15 Knoten schwächer und unbeständiger. In diesen Monaten ziehen etwa alle drei bis sechs Tage tropische Wellen durch, die Schauer, Gewitter und Böen bringen. Die Luft hat rund 30 Grad, das Wasser im Schnitt 28 Grad.

Was bedeutet die Hurrikansaison für deinen Törn?

Die Hurrikansaison dauert jedes Jahr vom 1. Juni bis 30. November. Gesegelt wird auch dann, aber mit täglichem Blick auf die Wetterlage und flexibler Planung. Bei einem herannahenden Sturm gelten auf Martinique farbige Warnstufen von Gelb bis Violett, nach dem Durchzug Grau. Bei einer Zyklonwarnung heißt die Regel für Segler: nicht auslaufen und das Boot sichern.

Welcher Seewetterbericht gilt auf Martinique?

Für Martinique gilt der Seewetterbericht von Météo-France. Du findest ihn auf der Website meteofrance.mq und hörst ihn über UKW von der Rettungsleitstelle CROSS Antilles-Guyane.

Der Küstenwetterbericht wird drei- bis viermal täglich über UKW gesendet und vorher auf Kanal 16 angekündigt, mit dem Hinweis, auf welchem Kanal er folgt. Uhrzeiten werden in UTC oder Ortszeit angegeben, auf den Antillen gilt UTC minus vier Stunden. Ab Windstärke 7 Beaufort gibt Météo-France für die Küste eine Starkwindwarnung heraus (BMS). CROSS Antilles-Guyane sendet sie sofort und danach stündlich zur halben Stunde. Auf See ist UKW trotzdem die bessere Wahl, denn die Reichweite ist größer und Kanal 16 wird ständig überwacht.

Wohin geht es ab Le Marin?

Von Le Marin aus erreichst du die geschützten Buchten der Südküste schon nach einem kurzen Schlag, die Westküste und St. Lucia mit einem Tagesschlag. Alle Angaben sind gerundete Strecken über Wasser auf dem üblichen Kurs, für die genaue Planung gilt die Seekarte.

Segelboote vor Anker in der Karibik

  • Sainte-Anne, rund 2 sm: Der Ankerplatz vor dem Ort liegt noch in der Bucht von Le Marin, ideal für die erste Nacht. Die vorgelagerten Inselchen sind ein Vogelschutzgebiet und nur vom Wasser aus zu sehen.
  • Grande Anse d’Arlet, rund 18 sm: Auf dem Weg rundest du den markanten Rocher du Diamant vor der Südwestküste, danach geht es in die ruhigeren Buchten unter Land.
  • Pointe du Bout und Bucht von Fort-de-France, rund 23 sm: Viele Ankerplätze, die Marina Pointe du Bout und mit der Fähre ein Abstecher in die Hauptstadt.
  • Rodney Bay auf St. Lucia, rund 24 sm: Der Schlag nach Süden führt über offenes Wasser im Passat, vorher klarierst du in Martinique aus.
  • Saint-Pierre, rund 33 sm: Die Stadt liegt im Norden der Westküste am Fuß der Montagne Pelée, die Buchten hier haben schwarzen Sand.

Wer weiter in den Süden will, findet hinter St. Lucia die Grenadinen von St. Vincent. Einen Überblick über die Inselkette gibt die Revierinfo zu den Kleinen Antillen.

Was kannst du in Le Marin an Land unternehmen?

Für einen freien Tag reichen in Le Marin ein Spaziergang durch den Ort oder ein kurzer Ausflug an die Strände im Süden. Die Wege sind kurz, für die Strände nimmst du Taxi oder Mietwagen.

Strand im Süden von Martinique

  • Kirche Saint-Étienne: Die Kirche an der Place Joffre im Ortszentrum wurde ab 1766 neu gebaut und steht seit 2012 als historisches Denkmal unter Schutz. Von der Marina sind es Luftlinie weniger als ein Kilometer.
  • Aussichtspunkt Morne Gommier: Von der Anhöhe über Le Marin siehst du in alle Richtungen, über die Marina und Sainte-Anne bis zum Rocher du Diamant und bei klarer Sicht zur Montagne Pelée. Fernrohre stehen bereit.
  • Sainte-Anne: Der Nachbarort liegt gut vier Kilometer Luftlinie südlich, mit Strand, Restaurants und dem Anfang des Küstenwegs Trace des Caps.
  • Grande Anse des Salines: Der rund drei Kilometer lange, palmengesäumte Strand liegt im äußersten Süden, Luftlinie rund acht Kilometer von der Marina. Am Wochenende ist hier viel los.
  • Strände an der Atlantikseite: Cap Chevalier, Cap Macré und Anse Macabou liegen in der Umgebung an der Ostküste, mit deutlich mehr Brandung als in der Bucht.

Törns ab Martinique auf Törnfinder

Von Le Marin aus geht es zu den Nachbarinseln, ob als Kojencharter, Mitsegeltörn oder Wochentörn mit eigener Crew. Angebote in der Region findest du auf Törnfinder unter Mitsegeln in der Karibik. Wenn du zum ersten Mal mit einer fremden Crew unterwegs bist, erklärt die Seite zum Mitsegeltörn, wie eine Törnwoche abläuft und worauf du bei der Auswahl achten kannst. Wer längere Strecken sammeln will, etwa auf der Überführung über den Atlantik ab Las Palmas, schaut unter Meilentörn.

Häufige Fragen

Welche Marina ist die größte auf Martinique?

Die Marina Le Marin an der Südküste. Sie hat 830 Liegeplätze an Stegen und 100 Bojen, dazu eine Tankstelle und über 80 Fachbetriebe für Wartung und Ausrüstung im Umfeld.

Muss ich auf Martinique einklarieren, obwohl die Insel zur EU gehört?

Ja, wenn du mit dem Boot aus dem Ausland kommst oder ins Ausland fährst, zum Beispiel nach St. Lucia. Die Clearance läuft online oder an einer zugelassenen Stelle. Bleibst du rund um Martinique, entfällt sie.

Welchen UKW-Kanal hört die Marina Le Marin?

Kanal 9. Darüber meldest du dich vor dem Einlaufen an und bekommst einen Platz am Steg oder eine Boje zugewiesen.

Wie weit ist der Flughafen von Le Marin entfernt?

Rund 35 Kilometer auf der Straße, mit dem Auto je nach Verkehr 40 bis 45 Minuten. Taxis stehen am Ankunftsbereich, mit dem Bus musst du umsteigen.

Wann ist Hurrikansaison auf Martinique?

Vom 1. Juni bis 30. November. Die Hauptsaison zum Segeln liegt deshalb zwischen Dezember und April.

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