Mitsegeltörn Expeditionsreise Le Havre – Brest Juli 2027
Expeditionsreise Le Havre – Brest Juli 2027
Ab dem 27. Juni sticht ddas Schiff von Le Havre aus in See. In zwölf Tagen segeln wir westwärts mit Brest Nautique ’27 als Zielhafen. Unterwegs nehmen wir uns Zeit zum Umherschweifen, zum Entdecken und zum erneuten Kurswählen.
Dieser Abschnitt der Atlantikküste lässt sich nicht bezwingen. Die vorherrschenden Westwinde machen diese Reise zu mehr als einer geraden Linie zum Ziel – sie wird zu einem segelnden Dialog zwischen Wind und Tide.
Brest als Endpunkt steht fest doch der Weg dorthin lässt Raum für Zwischenstopps. Wir segeln mit dem Wind und berücksichtigen die starken Gezeitenströme des Ärmelkanals. Manchmal bedeutet das zügiges Vorankommen, manchmal bewusstes Ausweichen.
Auf dieser Reise steht das Segeln selbst im Mittelpunkt. Das Ziel gibt die Richtung vor doch die Reise ist ebenso bedeutsam. Lassen Sie sich vom Wind des Tages tragen und gehen Sie an Bord dieser Expedition.
Einschiffung: Montag, 27. Juni 2027 um 16:00 Uhr in Le Havre
Ausschiffung: Donnerstag, 8. Juli 2027 um 10:00 Uhr in Brest / Frankreich
Preis: €1895,- pro Person, inklusive aller Mahlzeiten, Getränke zu den Mahlzeiten (Kaffee, Tee, Milch und Wasser), kompletter Bettwäsche und Handtücher. Weitere Getränke sind nicht inbegriffen.
Preis auf Basis einer geteilten Zweipersonenkabine.
Einzelkabine verfügbar (gegen Aufpreis) für € 3190,- .
Die Reise beginnt und endet in Frankreich. Die An- und Abreise erfolgt in eigener Verantwortung und ist nicht im Reisepreis enthalten.
Reiseskizze
Von Le Havre aus eröffnen sich mehrere Segelrouten. Der Ärmelkanal ist hier breit und lebhaft mit kräftigen Gezeitenströmen die den Kurs bestimmen und Winden die Geduld und gutes Timing erfordern. Cherbourg bietet sich bald als logischer erster Zwischenhafen an: ein geschützter Ort nach der ersten Seepassage und ein natürlicher Knotenpunkt der Routen.
Von dort aus öffnet sich das Fahrgebiet. Bei nördlichen Winden kann es reizvoll sein südwärts entlang der französischen Küste zu segeln, über die Kanalinseln — Alderney oder Guernsey — in Richtung Saint-Malo und anschließend westwärts entlang der Nordküste der Bretagne.
Eine alternative Route führt an die Südküste Englands mit möglichen Anläufen auf der Isle of Wight, in Poole, Dartmouth, Salcombe Bay oder Looe. Diese Küste zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Mischung aus geschützten Häfen und offenen Buchten aus, eingebettet in eine Landschaft die sich hervorragend vom Meer aus erkunden lässt. Wir segeln westwärts im Schutz der englischen Küste und wählen den richtigen Moment für die südliche Überquerung nach Bretagne.
Wird Brest früh erreicht, kann sich ein zusätzliches Kapitel ergeben. Wir runden die westliche Spitze der Bretagne und setzen den Kurs entlang der Südküste fort wo ein anderes Gesicht wartet: sanftere Linien, Inseln und Binnengewässer. Der Archipel der Îles de Glénan mit seinem klaren Wasser und den flachen Sandbänken bildet einen markanten Kontrast zur rauen Atlantikküste. In der Nähe liegt Concarneau, eine ummauerte Hafenstadt in der Fischerei, Geschichte und der Rhythmus der Gezeiten zusammenkommen. Von hier kehren wir schließlich in die Bucht von Brest zurück, wo die Reise endet und wir an Brest Nautique 2027 teilnehmen – einem maritimen Festival das die reiche Segeltradition der Region feiert.
Wie immer gilt: Der Plan ist nicht festgeschrieben. Die Reise entfaltet sich unterwegs.
Mögliche Fahrgebiete und Anlaufhäfen
Cherbourg und der Ärmelkanal
Cherbourg ist ein großzügiger und sicherer Hafen, ein logischer Knotenpunkt zwischen Ärmelkanal und Atlantikküste. Er eignet sich ideal als erste Station nach der Überfahrt und ermöglicht es, je nach Wind und Tide, den weiteren Kurs festzulegen.
Kanalinseln – Alderney, Guernsey
Bei günstigen Bedingungen bilden die Kanalinseln ein abwechslungsreiches Zwischenziel: kleinräumig, aber geprägt von starken Gezeitenströmen und geschützten Ankerplätzen. Inseln, auf denen britische und französische Einflüsse zusammenfließen. Auf Alderney laden raue Klippenpfade und historische viktorianische Festungen zu einem Landgang ein.
Nordbretagne – Saint-Malo und westwärts
Die Nordküste der Bretagne ist kraftvoll und rhythmisch, mit felsigen Kaps, Gezeitenhäfen und Städten die seit Jahrhunderten im Dialog mit dem Meer stehen. Saint-Malo erhebt sich wie eine Festung aus dem Wasser während auch kleinere Orte und Buchten zu einem Zwischenstopp einladen.
Englische Südküste – Isle of Wight bis Cornwall
Die Südküste Englands bietet ein alternatives Segelrevier mit viel Schutz. Poole liegt weit landeinwärts hinter einer schmalen Einfahrt, Dartmouth und Salcombe sind von grünen Hügeln und Flussmündungen umgeben. Looe, klein und lebendig, wirkt wie ein Dorf das sich an das Meer klammert. Hier folgen wir der Küste westwärts und warten auf den richtigen Moment für die Überfahrt nach Bretagne.
Südbretagne – südlich von Brest
Wenn die Bedingungen es zulassen, erkunden wir die südlichen bretonischen Gewässer jenseits von Brest. Die Route kann an den Îles de Glénan vorbeiführen — einem flachen Archipel mit klarem Wasser und Sandbänken — und weiter nach Concarneau, einer historischen Hafenstadt mit geschützter Zufahrt und ummauerter Altstadt. Dieses Gebiet bietet ruhigere Gewässer und einen anderen Rhythmus bevor wir nach Brest zurückkehren und das Festival erreichen.
Barkentine
154 Fuß

Seehase 