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JONATHAN III

JONATHAN ist einer der modernsten Katamarane, die derzeit am Markt sind.

Sabine und Karl Heinz Edler (Carlos) sind ein erfahrenes Team für einen Segelurlaub in den SAN BLAS INSELN und für Tauchreisen in BELIZE.

In den SEGELREVIEREN, die Sabine und Carlos anlaufen, erleben Mitsegler authentische Abenteuer, fern von kommerziellen Veranstaltungen, die schon Hunderte vor ihnen erlebt haben und Tausende nach ihnen erleben werden.

Neben SEGELN bieten wir WASSERSPORT am Schiff an: Schnorcheln, Flaschen Tauchen, Kajak, SUP, Wasserski,...



Eva Glavischnig am 12.05.2023
Karibik vom 03.07.2022 bis 16.07.2022
Unser tollster Urlaub bisher

Wir waren eine Gruppe von 5 Personen und mieteten das ganze Schiff.
Gleich am Anfang: Sabine kocht hervorragend! Für Fleischesser UND Vegetarier! Sie hat uns eine Vielfalt an einheimischer Küche serviert. Geschmacklich jedes Mal ein Volltreffer. Sie zaubert in dieser kleinen Küche eine unglaubliche Vielfalt an Überraschungen. Überdies ist sie eine sehr einfühlsame Energetikerin und half uns bei kleinen Verletzungen. Für die täglichen Cocktails war Carlos zuständig, das machte ihn noch sympathischer.
Jonathan gefiel uns allen. Schöne Linien, moderne Form, innen sehr hell, warmes Holz, liebevoll gepflegt. Wir kamen zum Segeln und Tauchen. Belize ist einer der besten Tauchplätze der Welt, die Kombination mit einem Segelboot machte für unsere Gruppe Sinn.
„Tauchen und Segeln“ auf einem Segelkatamaran war für uns neu. Exklusive Betreuung durch Sabine und Carlos. Gepflegte Tauchflaschen. Leiser Kompressor zum Füllen der Flaschen, der irgendwo eingebaut war. Unter Wasser sahen wir fast alles, was sich in karibischen Gewässern tummelt. Großfische, völlig intakte Korallenriffe, Details mit Seepferdchen, Nachttauchgänge mit Langusten, …. Und natürlich das Great Blue Hole mit seinen Haien. Das alles so reibungslos klappte verdanken wir Carlos, der sehr professionell arbeitet und auch tauchtechnisch einiges draufhat.
Das Angebot an Bord hat uns umgehauen: Wake Boarding genossen wir voll und nützen das Angebot gratis zu fahren. Zwischen den Inseln paddelten wir mit den Kajaks, und dem SUP, was für ein Spaß! Neben dem Tauchen machten wir Ausflüge in verschiedene Naturschutzgebiete, konnten Fregattvögel beim Brüten beobachten, sahen Delfine, Seekühe und durften in den Mast klettern. Von dort ist die Aussicht einfach Wahnsinn!!! Das Motorboot war uns eine große Hilfe. Aber das Beste an allem: Es ist alles im Törnpreis enthalten. Keine Extraabrechnung für Bier, Coktails, oder die Benutzung der ganzen Kajaks, SUP´s … (das Tauchen war extra zu bezahlen).
Segeln und Tauchen ist wie eine Safari. Von meiner Lebensmittelallergie schrieb ich vor dem Törn Sabine, sie hatte dann die Lebensmittel so eingekauft, dass Sie auf mich große Rücksicht nahm.


Dr. Sylvia Prasser am 03.05.2023
Atlantik vom 08.01.2023 bis 21.01.2023
3 x Super (Revier, Gastgeber, Boot)

8. Bis 21 Januar .2023 an Bord und von JONATHAN III in dem Exumas.

Der Segelkatamaran ist schönes gut ausgestattetes Schiff mit allem Komfort,
Kajaks, Stand Up Paddelboard, eigenes Motorboot... alle in sehr gutem
Zustand. Es ist auch Ausrüstung für das Tauchen vom Schiff aus vorhanden
(leiser Kompressor, neue Flaschen,...) alles befindet sich in Top Zustand.
Die Gastgeber leben am Schiff, alles wirkt sehr gepflegt.

Wir tauchten an verschiedenen Plätzen, mussten jedoch immer auf die Strömung
achten, die hier je nach Wasserspiegel, stark sein kann. Wir denken dass die
Exumas als Tauchrevier eher mittelmäßig sind. Das Schnorcheln hat uns dagegen sehr gefallen. Hier kann man auf Carlos Revierkenntnis zählen.

Sabine kocht spitzenmäßig!  Wir fühlten uns immer sehr umsorgt und mit der
fleischarmen Kost sehr wohl. Da ich auf Gluten und Laktose allergisch
reagiere, kochte Sabine für mich extra Außerdem ist sie eine erfahrene Skipperin mit vielen Seemeilen.

Sehr dankbar waren wir auch, einige Highlights zu sahnen, die nicht im
Reiseführer stehen. Legendär war das Boccia Spiel auf der versinkenden
Sandinsel oder der Salzwasserfall oder die Baptistenkirche, Einladung bei
Freunden auf deren Schiff.... Obwohl wir schon vor 20 Jahren hier waren,
kannten wir vieles noch nicht.

Wir haben uns mit den Gastgebern hervorragend verstanden. Sabine ist eine
sehr einfühlsame Person, und bringt Körper und Geist mit Reiki wieder ins
Gleichgewicht. Carlos ist ein unaufgeregter Skipper, der viel Ruhe
ausstrahlt, was bei uns Vertrauen schaffte. Er führte uns in die
Schiffstechnik des Katamarans ein, wir durften unter seinen aufmerksamen
Augen das Schiff vom Segel setzen bis zum Ankern alleine führen (wir haben
SKS Schein und einige tausend Meilen Erfahrung). Seine Tricks und seine
Erfahrung nahmen wir sehr gerne an.

Sehr angenehm empfanden wir, dass an Bord fast alles inklusive war. Täglich Cocktails, Bier, die Benützung der Kajaks, Angeln, Wasserski, Stand Up Paddelboard... (ist schwieriger, als ich dachte).auch die Schnorchelausrüstung (Scubapro!) ist dabei. Sogar das bordeigene Internet konnten wir ohne Begrenzung nutzen. Das
alles geht über das "nur Segeln" hinaus und macht das Gesamterlebnis in dieser wundervollen Umgebung der Exumas für uns unvergesslich.

Die Exumas sind ein schönes, aber teures Segelrevier. Im Restaurant zu essen in der Bar einen Cocktail nehmen und vor allem die Marinas, alles ist sehr
teuer. Das wussten wir bereits vorher und waren darauf vorbereitet. Die Cocktails an Bord, die Sabine oder Carlos mixten waren ohnedies besser und
schön serviert im Gegensatz zu den diversen Bars.


Armin am 01.05.2023
Atlantik vom 23.12.2022 bis 05.01.2023
Eigentlich ein schöner Törn…

Die Bahamas sind zum Segeln ein Traumrevier. Wasser und Strände sind genau so, wie man sich das vorstellt. Carlos und Sabine haben sich bemüht, uns die schönsten Plätze zu zeigen, wenn auch sie selbst noch an der Erkundung des Reviers waren. Auf den Exumas ist an Land nicht viel los, daher super diese mit einem Segelboot zu bereisen. Jonathan III ist ein toller Kat, richtig viel Platz, große Kabinen und mit allem möglichen Komfort ausgestattet (Generator, (Trink-)Wassermacher, 110V Wechselstrom,…).

Carlos behauptet von sich, dass er sehr entspannt ist – das stimmt auch, solange alles exakt nach seiner Vorstellung läuft. Die beiden Skipper tun sich mit der Kommunikation manchmal etwas schwer, was ab und zu zu Streit untereinander sowie mit den Gästen führt und eine unnötig angespannte Stimmung bei der Abstimmung des Törnverlaufs schafft. Wenn auch vieles eine Nummer dicker beschrieben ist als man es dann antrifft, so war der Service top und das Essen hat richtig lecker geschmeckt. Für mich ist aber das Konzept aus „Mitsegeln gegen Kostenbeteiligung“ vs. starke Kommerzialisierung (zubuchbare Inklusiv-Pakete, Leihgebühr für Flossen von 40€ entspricht ungefähr deren Kaufpreis, Korkgeld für mitgebrachten Wein von 8€ pro Flasche) nicht ganz aufgegangen.

Obwohl Carlos schreibt und auch auf explizite Nachfrage vor dem Törn bestätigt, dass man bei ihm selbstverständlich aktiv mitsegeln kann, sieht das an Bord dann ganz anders aus: Steuern, Segel setzen/ bergen, Manöver fahren, Ankern, Naviinstrumente bedienen – alles, auch auf mehrfache Nachfrage, nicht möglich. Lediglich ein paar Handlangertätigkeiten („halt mal die Leine“) sind OK.

Am Ende des Törns, als wir eigentlich schon fest im Zielhafen angelegt hatten, hat sich leider eine sehr unschöne Szene abgespielt. Es gab Diskussionen um die Marinagebühren. Daraufhin ist Carlos mit dem Schiff bei Nacht völlig kopflos abgelegt (Luken waren offen, Reling nicht geschlossen) und aufs offenen Meer gesteuert. Bei dieser Aktion war er mit der sicheren Führung des Schiffs offensichtlich völlig überfordert. Nur durch lautes STOP-Brüllen der Crew wurde er auf einen eigentlich gut markierten (aktiv rot blinkend) Dalben aufmerksam, und konnte nur durch massives Aufstocken eine Frontalkollision vermeiden (wir kamen ca. 3 Meter davor zum Stehen). Etwas später hat Carlos das Schiff dann soweit aus der Fahrrinne gesteuert, dass wir mit einem Rumpf so stark Grundberührung hatten, dass sich der Kat um ca. 90 Grad gedreht hat. Die ganze Aktion war nicht nur völlig unsinnig, sondern auch gefährlich für das Boot und insbesondere die Menschen an Bord.

Insgesamt trotzdem ein sehr schöner Urlaub: Crew, Boot und die Exumas waren super!


Antwort des Anbieters

Eigentlich ein schöner Törn…
Der Weihnachtstörn in den Bahamas mit der Crew war sehr schön. Alle Gäste hatten ihren Spaß auf JONATHAN III, Sabine und ich gaben uns Mühe die Wünsche unserer Gäste zu erfüllen. Wir kredenzten auch guten Sekt zu Weihnachten und zu Silvester auf Kosten des Hauses, die gute Stimmung war gut bis zum letzten Tag.

Armin Precht hatte das (billigste) Basispaket gebucht. Andere hatten das Paket, in dem alles inklusive ist, gebucht. Dass er Leistungen nachkaufen hätte müssen, die nicht in seinem Paket waren, bezeichnet er nun als „starke Kommerzialisierung“. Er überraschte alle, als er meinte, er trinke normalerweise kein Bier, aber hier an Bord sei es ja im Törn Preis dabei und so standen dann eben auch mal halb ausgetrunkene Bierdosen herum, die man dann wegschüttete. Auch kein Beinbruch.

Aktives Mitsegeln ist bei uns möglich, die Bedienung der Instrumente allerdings nicht erlaubt. Gäste, die aktiv mitsegeln wollen landen wir ein je nach ihrem persönlichen Können seemännische Tätigkeiten ausführen. Allerdings ist JONATHAN III kein Schulschiff und um verantwortungsvolle Arbeiten zu verrichten, benötigt es ein gewisses Vertrauen unsererseits. Herr Precht konnte viele Geschichten übers Segeln zu erzählen deren Inhalt uns eher Misstrauisch machte als Vertrauen aufbaute.

Am Ende des Törns, als das Schiff bereits in der Marina vertäut lag, ersuchte ich die Crew die Marina Gebühren zu bezahlen (so wie es im Vertrag vereinbart ist). Armin meinte, er hätte nicht genügend Geld dabei, um seinen Anteil zu bezahlen. Das, obwohl man nach der Sendung unseres Angebotes per E-Mail fast auf den Cent genau weiß, welche Kosten entstehen werden.

Ein Taxi zu rufen, das ihn zu einem Bankomaten bringt, lehnte er ab. Auf meine Nachfrage wollten ihm auch die Mitsegler kein Geld borgen. Daraufhin entspann sich eine Diskussion zwischen ihm und mir, in deren Verlauf er die Bezahlung gänzlich ablehnte. Ich startete die Motoren Sabine und ich warfen die Leinen los und fuhren vor Anker, da wir ja die Marina Gebühren für ihn auch nicht auslegen wollten. Vor Anker war es rollig und nicht sehr angenehm, doch es gibt schlimmere Ankerplätze. Schließlich wurde es Armin offenbar doch zu bunt und siehe da, er fand dann das Geld, um seinen Anteil Marina zu bezahlen.
In den 31 Jahren, in denen ich mit zahlenden Gästen auf eigenen Katamaranen zwischen 48 und 54 Fuß segle, traf ich glücklicher Weise selten Menschen wie Armin. Menschen, die sich (mit Redegeschick) auf Kosten anderer Vorteile verschaffen wollen und wenn das nicht klappt, Lügen verbreiten.

Armin, viel Glück in der Zukunft. Vielleicht findest du irgendwo Leute, die auf deine Masche reinfallen. Ein Tipp, versuche es nicht bei gestandenen Seglern, die kennen solche Tricks.

Sollte es jemanden interessieren, welche Überlegungen der Törn auslöste bezüglich Aktives Segeln an Bord, dann klicken Sie in die eine Ausgabe der monatlich erscheinenden FLASCHENPOST, Ausgabe März unter https://www.jonathan1.net/wp-content/uploads/2023/03/Flaschenpost-Maerz-2023.pdf zum download. Der Titel: „Demokratie am Schiff“.
Karl Heinz Edler und Mag. Sabine Koinig Edler 3.5.2023, SV JONATHAN III