Atlantische Tiefseeberge: Sagengestalten – Madera – Spanien

  • Atlantische Tiefseeberge: Sagengestalten – Madera – Spanien von LLAS e.V. Brigg ROALD AMUNDSEN
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Mitsegeltörn
Atlantische Tiefseeberge: Sagengestalten – Madera – Spanien
1.485 €
Beschreibung

Atlantische Tiefseeberge: Sagengestalten – Von Porto Santo nach Vigo
Samstag, 6. März – Dienstag, 16. März 2027

Ermäßigt: 1045 € | Erwachsene: 1485 €

Zehn Tage von der subtropischen Atlantikinsel bis an die grüne Küste Galiciens. Eine Passage über eines der geheimnisvollsten Seegebiete Europas – wo unter dem Kiel Berge liegen, die niemand je gesehen hat, und wo Mythen von versunkenen Reichen bis heute weiterleben.

Wenn man auf einer Seekarte zwischen Madeira und der iberischen Küste den Blick über das tiefe Blau schweifen lässt, sieht man erst mal nichts. Nur Meer. Doch was die Karte im Detail zeigt, ist eine der spektakulärsten Landschaften Europas – nur eben unter Wasser. Riesige Tiefseeberge ragen hier vom Meeresgrund empor, teilweise mehrere Kilometer hoch. Manche reichen fast bis an die Oberfläche, andere bleiben ewig verborgen. Und um sie ranken sich Geschichten, die bis in die Antike reichen. Auf diesem Törn segeln wir mitten über diese verborgene Bergwelt hinweg – begleitet von den Sagengestalten, die dort seit Jahrtausenden zu Hause sind.

Aufbruch von Porto Santo
Wir starten am goldenen Strand von Porto Santo und nehmen Kurs nach Nordosten. Die Insel verschwindet allmählich hinter uns am Horizont, und schon nach kurzer Zeit liegt unter dem Kiel eines der tiefsten Wasser Europas: die Iberische Tiefseeebene und die Madeira-Tore-Ebene. Über 5.000 Meter tief ist das Meer hier stellenweise. Vor uns liegen rund 900 Seemeilen offener Atlantik – eine echte Blauwasserpassage, die uns bis in die grünen Rías Galiciens tragen wird.

Über den Bergen, die niemand sieht
Auf halber Strecke passieren wir eines der geologisch faszinierendsten Gebiete des Nordatlantiks: den Gorringe-Rücken(Banco de Gorringe). Ein gewaltiger Unterwasserberg, dessen Gipfel – die Gettysburg- und Ormonde-Bank – nur etwa 25 bis 40 Meter unter der Wasseroberfläche liegen. Von hier aus fällt das Gebirge bis auf über 5.000 Meter Tiefe ab. Zum Vergleich: Der Gorringe-Rücken ist damit höher als der Mont Blanc. Und niemand sieht ihn.

Über solchen Tiefseebergen sammelt sich Leben. Aufstieg kalter, nährstoffreicher Wasser bringt Plankton nach oben, Plankton lockt Fische an, Fische locken größere Räuber. Wale, Delfine, Thunfische und Seevögel finden sich hier zusammen. Ein Segelschiff, das über den Gorringe-Rücken hinwegfährt, hat eine erhöhte Chance auf besondere Begegnungen – und tut es, ohne dass die Menschen an Bord etwas davon merken würden, wenn sie es nicht wüssten.

Die alte Legende vom versunkenen Reich
Genau in diesem Seegebiet, so vermuten manche, könnte Platons Atlantis gelegen haben. Die Idee ist nicht neu: Der griechische Philosoph beschrieb vor über zweitausend Jahren ein mächtiges Inselreich, das jenseits der Säulen des Herakles – also westlich der Straße von Gibraltar – lag und in einer einzigen Nacht im Meer versank. Moderne Wissenschaftler:innen halten das Ganze meist für Metapher, doch die Vorstellung, über den Ruinen einer versunkenen Zivilisation zu segeln, hat auch heute noch Kraft. Der Gorringe-Rücken wird in einigen Publikationen als möglicher Kandidat für „Atlantis“ gehandelt – ganz einfach deshalb, weil er einer der wenigen Orte im Atlantik ist, an denen ein Untergang tatsächlich physisch denkbar wäre.

Für uns an Bord bleibt es Fantasie. Aber wenn wir in einer klaren Nacht über den Gorringe-Rücken segeln, mit Wasser, das kilometertief unter dem Kiel steht, und dem Wissen, dass unter uns Berge stehen, die niemals ein Menschenauge gesehen hat, öffnet sich für einen Moment jener Zwischenraum, in dem Sagen entstehen.

Sagengestalten der Küste – Meerfrauen und Seewesen
Je weiter wir nach Norden segeln, desto näher rücken die alten Küstenmythen. Galicien und der Nordwesten der iberischen Halbinsel sind ein Land der Sagen – ein Land, in dem die Mouras in Höhlen an der Küste leben, in dem Meerjungfrauen die Fischer:innen warnen und in dem der Wind selbst eine Stimme hat. Die keltisch geprägten Kulturen dieses Raums haben eine dichte, atmosphärische Mythologie hinterlassen, die bis heute lebendig ist. Wenn wir schließlich in die Rías Galiciens einlaufen, verlassen wir das offene Meer und tauchen ein in ein Land, in dem der Nebel manchmal so dicht ist, dass man versteht, wie Sagen überhaupt entstehen konnten.

Ankunft in Vigo
Vigo liegt am tiefen Einschnitt der Ría de Vigo, einer der schönsten Meeresbuchten Galiciens. Die Stadt ist Spaniens wichtigster Fischerei- und Handelshafen an der Atlantikküste – lebendig, ehrlich, mit einer Tradition, die eng mit dem Meer verbunden ist. In den Bars der Altstadt gibt es frische Pulpo á feira, gegrillten Fisch und das kühle, säurige Weiß des Albariño aus den Reben oberhalb der Bucht. Ein Ankunftshafen, in dem man den Törn schön ausklingen lassen kann.

„Atlantische Tiefseeberge: Sagengestalten“ – der Titel
Dieser Titel ist eine kleine Hommage an das, was diese Passage besonders macht: das Zusammenspiel aus realer, verborgener Geologie – jenen unglaublichen Tiefseebergen, die kaum jemand kennt – und den Mythen, die sich seit Jahrtausenden um diesen Teil des Atlantiks ranken. Atlantis, Meerjungfrauen, versunkene Städte, das Ende der Welt: All das lebt in einem Meer, das oberflächlich betrachtet einfach nur blau und leer wirkt. Wer aber weiß, was sich darunter befindet und was Menschen sich seit jeher darüber erzählt haben, segelt eine andere Reise.

Sailtraining auf der Langstrecke
Auf diesem Törn segeln wir durchgehend im klassischen Drei-Wach-System. Du bist Teil der Crew – mit allem, was dazugehört: Segel setzen und bergen, Ruder gehen, Ausguck, Navigation, Nachtwachen unter dem klaren Atlantikhimmel. Die Passage von Süd nach Nord im März ist wetterlich variabel: mal noch Passat-Einflüsse, mal schon frisches Frühjahrswetter aus Westen. Ein Törn für alle, die echte Blauwassererfahrung sammeln oder vertiefen möchten. Eine erfahrene Stammcrew bringt dir alles bei, was du brauchst. Vorerfahrung ist hilfreich, aber kein Muss – Neugier, Anpackbereitschaft und Lust auf das Leben an Bord reichen.

Was dich erwartet
Zehn Tage auf einer der geologisch und mythologisch spannendsten Atlantikrouten Europas. Tiefseeberge unter dem Kiel, Sagen im Kopf und der offene Ozean rund um dich. Möglicherweise Begegnungen mit Walen und Delfinen über den Auftriebsgebieten der Seamounts. Das Kap Finisterre als klassisches Highlight der iberischen Atlantikküste. Und am Ende eine Stadt, die vom Meer lebt – und in der du bei einem Glas Albariño über all die Meilen unter dem Kiel nachdenken kannst.

Komm an Bord. Segel über die Berge, die niemand sieht. Erlebe die Sagen des Atlantiks.

Bilder Von Anton Blanke https://antonblanke.de/
Buchung über www.sailtraining.de
Preise verstehen sich inklusive Unterbringung, Verpflegung, Hafengebühren und allem, was das Schiff kostet. Wir organisieren Ihren Segeltörn, Sie Ihre Reise zwischen Haustür und Hafen.
Alle Preise zzgl. Jahresmitgliedschaft im LebenLernen auf Segelschiffen e.V.: 70 € für Erwachsene, 40 € für Jugendliche. Der Beitrag fällt nur einmal im Jahr an, egal wie viele Törns du segelst.

Angeboten von
Profilbild von LLAS e.V. Brigg ROALD AMUNDSEN
LLAS e.V. Brigg ROALD AMUNDSEN
Gewerblicher Inserent

+49435172 60 74
Törnbeginn
06.03.2027
Törnende
16.03.2027
Starthafen
Porto Santo / Madera

Karte von OpenStreetMap. Bei der Anzeige der Karte werden Daten an den Anbieter übertragen.

Weitere Informationen
Zielhafen
Vigo

Karte von OpenStreetMap. Bei der Anzeige der Karte werden Daten an den Anbieter übertragen.

Weitere Informationen
Dauer
11 Tage
Länge
ca. 500 Seemeilen
Yacht
Traditionssegler
Brigg
163 Fuß
Bordsprache
Deutsch
Revier
AtlantikKanaren / MadeiraTransatlantik
Land
PortugalSpanien
Lust auf diesen Törn? Schreib LLAS e.V. Brigg ROALD AMUNDSEN direkt und unverbindlich
"Atlantische Tiefseeberge: Sagengestalten – Madera – Spanien" vom Hafen "Porto Santo / Madera" zum Hafen "Vigo" vom 06.03.2027 bis 16.03.2027
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