Von Scheveningen nach Porto mit der Bark EUROPA
Von Küste zu Küste durch den Ärmelkanal und den Golf von Biskaya
Die Crew an Bord ist international, daher wird mehrheitlich Englisch gesprochen.
Verabschieden Sie sich von unserem Heimathafen Scheveningen, während Sie an Bord der „Europa“ die Segel setzen und Kurs auf den Ärmelkanal nehmen. Diese Reise führt uns von den Niederlanden in den historischen Hafen von Porto in Portugal. Auf dem Weg von der Nordsee in den Ärmelkanal findet das Schiff seinen Rhythmus, während es eine der meistbefahrenen Wasserstraßen durchquert. Diese Fahrt bietet eine einzigartige Mischung aus Küsten- und Hochseesegeln und ermöglicht es Ihnen, die sich stetig wandelnden Bedingungen in den europäischen Gewässern hautnah zu erleben.
Von Scheveningen aus begeben wir uns in die vielbefahrenen Gewässer der Nordsee, wo starke Gezeiten und wechselnde Winde für einen spannenden Auftakt unseres Abenteuers sorgen. Bei der Einfahrt in den Ärmelkanal führt uns die Reise weiter durch eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt – eine Passage, die sorgfältige Navigation und gute Zusammenarbeit im Team erfordert. Das Zusammenspiel von Handelsschiffen, Fischerbooten und Küstenverkehr verleiht dieser Fahrt eine besondere Dynamik.
Einschiffung in Scheveningen
Am Rande der Nordsee, dort wo der Nordseekanal auf den Ozean trifft, liegt die Bark EUROPA im Hafen von Scheveningen vor Anker. Ihre Masten ragen über die Fischerboote hinaus, und sie liegt ganz in der Nähe des Strandes. Die Besatzung überprüft die Takelage und die Segel und stellt sicher, dass alle Vorräte für die bevorstehende Reise an Bord sind. Am Tag der Einschiffung verabschieden wir uns von den Niederlanden, hissen die Rahen, holen die Schoten dicht und setzen die Segel. Wir lassen die niederländische Küste hinter uns und nehmen Kurs auf Porto.
Ausschiffung in Porto
Nach fast zwei Wochen auf See – entlang der europäischen Küste und durch den Golf von Biskaya – erreichen wir über den portugiesischen Fluss Douro unser Ziel: Porto, eine Stadt, die für ihren Portwein und ihre farbenfrohe, historische Altstadt bekannt ist. Die Ausschiffung ist stets ein Moment mit einem lachenden und einem weinenden Auge; sie markiert das Ende eines großartigen Abenteuers auf See. Nach Tagen, die man gemeinsam auf See verbracht und in denen man Erlebnisse geteilt hat, heißt es nun Abschied nehmen vom Schiff und den Mitreisenden. Dies muss jedoch nicht das Ende Ihrer Reise sein – wir empfehlen Ihnen, sich etwas Zeit zu nehmen, um diese wunderschöne Stadt zu erkunden oder das Douro-Tal zu besuchen.
Route
Die Reise beginnt in Scheveningen in den Niederlanden. Auf dem Weg in Richtung Ärmelkanal nimmt der Schiffsverkehr zu. Der Ausguck spielt hier eine wichtige Rolle, indem er die wachhabenden Offiziere dabei unterstützt, sicher durch diese Gewässer zu navigieren. Nach dem Ärmelkanal passieren wir die Insel Ouessant – den nordwestlichsten Punkt Frankreichs. Die Winde und Strömungen rund um dieses Kap können anspruchsvoll sein und bieten die perfekte Gelegenheit, das in den vorangegangenen Tagen Gelernte in der Praxis zu erproben. Im weiteren Verlauf überqueren wir den Golf von Biskaya, der für sein unvorhersehbares Wetter bekannt ist. Hier kann es sowohl sehr ruhig sein als auch zu herausfordernden Bedingungen kommen – eine weitere ausgezeichnete Gelegenheit, um Ihre seemännischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Das ist inbegriffen:
Ein kleines, persönliches Segelerlebnis mit maximal 42–46 Mitseglern
Segeltraining und spannende Vorträge durch unsere Stammbesatzung
Teilnahme an Forschungsprojekten an Bord während der längeren Etappen
Köstliche Mahlzeiten, zubereitet von unserem erfahrenen Koch; Kaffee und Tee stehen unbegrenzt zur Verfügung
Verbringen Sie Ihre freie Zeit in der Bordbibliothek, im Aufenthaltsraum, in der Poker-Ecke, im Deckshaus oder an der Bordbar
Besonderheiten
Das Wachsystem
Die EUROPA wird 24 Stunden/sieben Tage die Woche durchgehend betrieben. Da jederzeit ein Manöver anstehen kann, muss die Crew sich einteilen und im Wachsystem fahren. Das heißt, ein Teil der Mannschaft bleibt immer wach und segelt das Schiff, der Rest der Mannschaft hat Pause. Nach vier Stunden wird gewechselt.
Die Bark EUROPA ist ein sogenanntes Sail Training Shiff, und von daher wird jeder Mitfahrende Teil dieser Crew und fährt als Trainee mit. Das bedeutet, dass jeder an Bord in die Sicherheitsabläufe eingeführt wird und dass jeder aufgefordert wird, am Wachsystem aktiv teilzunehmen. Nur die aktive Teilnahme bei allen Seemanövern macht den wahren Reiz dieser Reisen aus. Wie weit man in alles eingebunden wird, hängt vom eigenen Interesse und der physischen Kondition ab.
An Deck arbeitet man mit der Stammcrew eng zusammen. Während einer Wache unterstützt man die Stammcrew vier Stunden lang und hat dann acht Stunden Pause. Die Wachen sind nach den Farben der niederländischen Flagge benannt. Während einer Wache muss gesteuert werden, Ausguck gegangen werden und beim Segelsetzen und -bergen geholfen werden.
Voraussetzung für die Reise:
Gesundheitszertifikat und Kranken- und Auslandsreiseversicherung
Ein gültiger Reisepass. Bitte fragen Sie bei Ihrem Konsulat nach Visa-Vorschriften für die zu bereisenden Länder, und sorgen Sie selbst für eine ausreichende Impfung für diese Länder
Persönliche Medikamente
Für die Arbeit an Deck: Wasserfest Schuhe mit rutschfester Sohle
Badebekleidung und Sandalen
Bekleidung für jede Wetterlage
Bei der Bekleidung bietet sich das "Zwiebelsystem" an, bei dem mehrere Schichten übereinander getragen werden. Bedenken Sie, dass es besonders bei Nacht auf See kalt werden kann.
Ungeeignet an Bord
Ihre Koje hat eine Bettdecke mit Überzug, ein Kissen mit Kissenbezug und ein Bettlaken.
Sie brauchen keinen Schlafsack mitzubringen.
Handtücher werden gestellt.
Koffer sind ungeeignet zum Stauen in der Kammer. Bitte bringen Sie besser eine Reisetasche oder einen Seesack mit.
Es ist nicht gestattet größer Mengen an Essen und alkoholische Getränke mit an Bord zu bringen.
Wertgegenstände
Karte von OpenStreetMap. Bei der Anzeige der Karte werden Daten an den Anbieter übertragen.
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Weitere InformationenBark
184 Fuß

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