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Karibik Nordroute von Martinique nach Sint Maarten
Kurzzusammenfassung

Tolles Segeln ab Martinique Nordroute bis St. Marteen. Regenwälder, Wasserfälle, Dschungelfahrt, ausgiebiges Schnorcheln und zahlreiche Sandstrände begleiteten uns auf diesem Törn in Richtung Norden. Unser Ziel, St. Marteen mit dem coolsten Airport direkt am Strand.

Törndaten
Revier: Karibik
Land: Antigua und Barbuda, Dominica, Guadeloupe, Martinique, Sint Eustatius, Sint Maarten (NL), St. Kitts und Nevis
Starthafen: Martinique Le Marin
Zielhafen: St. Marteen
Route: Martinique - Dominica - Guadaloupe - Antigua - Nevis - St. Kitts - St. Marteen
Seemeilen: 322
Reisezeit: 13.02.2024 – 24.02.2024
Segelyacht: Monohull, Elan 514 Impression, 51 Fuß
Vercharterer: sunsailing.ch
Veranstalter: sunsailing.ch
Törnbericht

Karibikabenteuer von Martinique bis St. Marteen
Unser Abenteuer begann in Le Marin auf Martinique, nach einem ausgiebigen Großeinkauf für Proviant, Rum und frisches Obst – schließlich wussten wir: Auf hoher See braucht man alles für unvergessliche Tage. Kaum hatten wir die Leinen losgemacht und die Segel gesetzt, spürten wir den Passatwind in den Segeln und das glitzernde Meer um uns herum. Die Karibik präsentierte sich von ihrer schönsten Seite: Palmen, versteckte Buchten und ein Himmel, so blau, dass man kaum glauben konnte, dass er echt war.
Unser erster Stopp führte uns nach Dominica, der grünen Perle der Karibik. Schon weit draußen auf dem Meer erwartete uns „Elvis“, ein Einheimischer, der uns auf unseren Bojenplatz begleitete und uns sofort mit seiner herzlichen Art begrüßte. Kaum vor Anker, stand eine Dschungelfahrt auf dem nahegelegenen Fluss auf dem Programm. Zwischen dichtem Grün, exotischen Blumen und rauschendem Wasser fühlten wir uns wie Figuren aus einem Abenteuerfilm. Und tatsächlich: Hier soll die Hexe aus “Fluch der Karibik” gelebt haben – die Filmkulisse kann noch heute besichtigt werden und vermittelt ein echtes Piraten-Feeling. Dominica ist ein Paradies für Naturfreunde, mit Regenwäldern, Wasserfällen und unberührten Naturparks, leider reichte unsere Zeit nicht aus, um die Insel weiter zu erkunden – selbst „Elvis’ Bruder“, der erstaunlicherweise auch Schweizerdeutsch versteht, hätte uns gern noch mehr gezeigt.
Der Abend auf Dominica machte alles wieder wett: ein karibisches BBQ am Strand, Fisch frisch aus dem Meer, gegrillt über offenem Feuer, begleitet vom Rauschen der Wellen und einem atemberaubenden Sonnenuntergang. Es war der perfekte Einstieg in unser Abenteuer.
Am nächsten Tag segelten wir weiter zu den Îles des Saintes vor Guadeloupe, einem kleinen romantischen Inselarchipel. Die engen Gassen des Städtchens luden uns zu einem herrlichen Sundowner ein – ein Drink in der Hand, die Füße fast im Wasser, während die Sonne langsam hinter den Palmen versank. Guadeloupe war nur einen Katzensprung entfernt, und wir nutzten die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Schnorchelgang im Jacques-Cousteau-Meeresreservat. Das Wasser war klar, die Korallen lebendig, bunte Fische tauchten zwischen unseren Beinen auf – ein Moment, der nach Abenteuer und Freiheit schmeckte.
Nach weiteren Nächten in einsamen Buchten, abendlichen Grillfesten an Bord mit frisch gefangenem Fisch, ging es bei perfektem Wind über den Kanal nach Antigua. Die Einfahrt zur Marina war spektakulär: türkisblaues Wasser, weiße Strände und Palmen soweit das Auge reicht. Einziger Wermutstropfen: die Immigration machte Punkt 17 Uhr Feierabend, sodass wir uns zunächst gedulden mussten.
Die Reise führte uns weiter zu Nevis und St. Kitts, wo wir weitere karibische Strände entdeckten, in versteckten Buchten ankerten und die Abende mit Rum und Geschichten über Piraten der Karibik verbrachten. Schließlich war unser Ziel St. Marteen. Ein besonderes Highlight: die Durchfahrt durch die Ziehbrücke in die Bay, ein echtes Erlebnis, das man nicht vergisst. Die Insel selbst verzauberte uns mit bunten Häusern, quirligen Märkten und einer Mischung aus französischem und holländischem Flair und karibischer Leichtigkeit.
St. Marteen verabschiedete uns mit einem letzten spektakulären Sonnenuntergang über dem Meer. Wir wussten: Diese Reise, voller Wind, Wellen, Abenteuer und karibischer Magie, war erst der Anfang. St. Marteen – wir kommen definitiv wieder.

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